Die Gemeinde Oberemmel

Auf die Frage: "Was macht Oberemmel einzigartig?" antwortete eine Bürgerin, dass man viele verwinkelte Gassen hat und nicht nur schnurstracks durchfährt.

Das ist es was den Charme dieses Ortsteiles ausmacht. Oberemmel gewährt dadurch viele Einblicke in begrünte Höfe und Innenhöfe.

 


Ortsvorsteher Hermann Josef Benzkirch

Sprechstunden:
Montag + Donnerstag
jeweils von 17:30 bis 19:30 Uhr

 

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Beigeordnete: Thomas Michels, Hermann-Josef Momper

CDU

FWG

SPD

Franz-Josef Geltz (FV)

Gisela Kirchen

Ulf Mennenkamp

Maximilian von Kunow

Tobias Lorenz Adams



 

Hermann-Josef Momper (FV)

Andrea Tapp

Heinz-Alfred Wößner

Gerhard Stempien

Lothar Tapp

Heike Kraft

Udo Clemens

 

Thomas Michels (FV)

Ralf Kausch

Wolfgang Brückmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 2007 ist Oberemmel Mitglied in der IMS Fördergemeinde. 2009/2010 wurden im Rahmen der Dorfentwicklung der Brunnenplatz in der Kirchstraße neu gestaltet, sowie verkehrberuhigende Maßnahmen getroffen. Ende 2010 zählte Oberemmel 1630 Einwohner.

2014 gewann Oberemmel im Wettberb "Unser Dorf hat Zukunft" den 1. Platz in der Sonderklasse auf Kreisebene und nahm somit am Gebietsentscheid teil.

 

Bürgerhaus Oberemmel

Seit 2009 besitzt Oberemmel ein Bürgerhaus. Der größte Teil des Oberemmeler Vereinslebens spielt sich nun hier ab. Von der Probe der Kindergarde des ECC bis zu den Proben der Kulturellen Vereine wie MGV Und Winzerkapelle, alle haben hier ihr Domizil aufgeschlagen. Natürlich steht das Bürgerhaus auch für private Feiern zur Verfügung, für die Buchung oder Anfragen bitte folgende Mail verwenden:
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Oberemmels Geschichte geht bis in die Römerzeit zurück und auch damals wußten die Menschen, dass dort ein guter Wein wächst.

In Richtung Wiltingen, am Ausgang des Konzer Tälchens, befindet sich der große Konzer Ortsteil Oberemmel, der noch vom Weinbau sehr geprägt ist.

Die Gemeinde Oberemmel feierte 1993 ihr 1100-jähriges urkundliches Bestehen. Den Anlass für die Feiertage lieferte ein Diplom, die sogenannte Königs- oder Kaiserurkunde, vom 11. Februar 893. an diesem Tag ließ der Karolingerkönig Arnulf in seiner Pfalz zu Ingelheim eine Urkunde für die Mönche von St. Maximin ausstellen. In diesem Diplom tritt neben anderen Ortsnamen erstmals der Name Embilado für Emmel auf.
Aus jüngeren Quellen ist bekannt, dass damit Oberemmel gemeint ist. 1036 wurde der Ort als Emmelde und 1373 als Emmel geführt. Seit dem Mittelalter unterhielt die Trierer Abtei St. Maximin dort ihren größten und reichsten Fronhof die "Burg" die 1663 zerstört dann aber wieder 1732 als Hofgut neu erbaut wurde. Oberemmel war von 1816 bis 1858 Sitz eines preußischen Bürgermeisteramtes im Landkreis Trier zu dem Krettnach, Obermennig, Lampaden, Ober- und Niedersehr, Paschel und Pellingen gehörten. 1858 nach dem sie bereits in Personalunion mitverwaltet wurde, ging die Bürgermeisterei Oberemmel in die Bürgermeisterei Konz auf.

Eine Eigenkirche wird erstmals durch Papst Innosenz II. am 6. Mai 1140 bestätigt. Die alte Pfarrkirche dürfte jedoch einige Jahrhunderte älter sein. In spätrömischer Zeit bestand hier eine Zollstätte (Telonium). Die Ursprünge des Weinbaus sind wohl auf die Zeit der Römerherrschaft zurückzuführen. Seither sind die Oberemmeler dem Weinstock treu geblieben.

Das Wappen zeigt in der oberen linken Hälfte rotes Kreuz auf silbernem Grund, rechts Bischofshut und Stab auf grünem Grund, darunter 5 glühende Kohlen auf einem lose um den Stab geschlungenen Tuch, im unteren halbrund schwarzer Doppeladler in goldenem Feld. Erklärung: Das rote Balkenkreuz ist das kurtrierische Wappen; Bischofsstab und -hut weisen auf den Pfarrpatron, den hl. Bricius, hin, dessen angefochtene Unschuld durch ein Gottesurteil - glühende Kohlen - bewiesen wurde. Die Gemeinde Oberemmel gehörte zum kurtrierischen Amt Maximin und übernimmt daher aus dessen Wappen den Doppeladler.